Das stille Leiden der Tiere


Das stille Leiden der Tiere in einem Urlaubsparadies

Wenn die Urlaubssaison endet, fängt das richtige Leid erst an. Niemand möchte es sehen und dennoch ist es größer den je.

Während die Kapazitäten der völlig überfüllten Auffangstationen, dem Tierheim und Pflegestellen auf der Insel vollkommen ausgereitzt sind, und es viel zu wenige Helfer vor Ort gibt, die viel zu vielen Fälle.

 

All das lässt die Tierschützer verzweifeln, aber jeder tierliebe Mensch ist sich bewusst, wenigstens die notwendigsten und wesentliche Dinge wie Nahrung und Medikamente müssen sie den Tieren zur Verfügung stellen. ...

 

Tiere werden an Straßenrändern deponiert, dem Hungertod oder von einem Auto angefahren zum Sterben liegengelassen, gezwungen ihr kurzes Leben wie ein Obdachloser zu verbringen, unerwünscht, nicht lebenswert.                                                                                                                                                                                     Vergewaltigt von unkastrierten Rüden werden immer wieder neue Welpen produziert, für die keine Häuser existieren und vor allem keine Zukunft!           


Letzte Jahr am Heiligen Abend.

Diese Rüde streunte durch die Straßen Griechenlands auf der Suche nach einer parrungsbereiten Hündin, denn es roch so gut nach ihr. Schließlich fand er sie und war sehr entzückt, gab alles um ihr zu gefallen. Es kamen noch mehr Rüden der Spur der läufigen Hündin nach und die Rüden führten einen Kampf. Wer der potentielle Deckrüde geworden wäre wissen wir nicht, denn der Besitzer der Hündin schlug erbarmungslos auf den Streuner ein. Alle anderen Rüden verschwanden in den Hinterhöfen, doch dieser Rüde hatte großes Pech. Der Grieche schlug mit spitzem Gegenstand auf den Streuner ein und traf sein Auge so schwer (vermutlich mit einem Nagel), dass es später nur noch entfernt werden konnte. Auch traff er sein Bein und brach es ihm schwer.

Anwohner, die die Schreie des Griechen hörten eileten herbei. Später fragten sie den Tierhalter der Hündin. warum er sie denn nicht kastrierte, um solche Sachen zu vermeiden. Der Halter der Hündin wurde böse und meinte: es sei nicht Gottes Wille!

Die Passanten und Beobachter gingen ihrer Tätigkeit wieder nach und ließen den verletzten Hund liegen. Nur ein einziger Passant brachte ihn zum Tierarzt und verschwand schnell wieder, um blos nicht in die Geschichte verwickelt zu werden, schließlich war es nur ein Straßenhund.

So passieren sie die täglichen Kämpfe auf den Straßen Griechenlands!


Das hat kein Tier verdient!

Über einem Geschäft, fand eine Griechin einen Hund hinter einer Glastür verschlossen. Er war dort zum Sterben ausgesetzt worde. Nur durch das gute Gehör, vernahm die Griechin ein leises Wimmern und schlug mit einem schweren Gegenstand die Glastür ein. Hinter der Tür nur Schutt und Müll! Kein Futter, kein Wasser, nur ein kleiner, erleichteter Blick. Die Griechin holte schnell Futter und Wasser und übernahm die Erstversorgung vor Ort. Ein Bild, was wir täglich zu sehen bekommen, so unsere griechischen Tierschützer.

Polizei und Presse wurden verständigt. Doch leider, wie wahrscheinlich oft, ohne Konsequenzen für den, der zu sowas im Stande war.

Dieser Hund wurde durch das Handel einer Griechin vor noch mehr Leid bewahrt. Wieviele übersehen werden, wir werden es nie erfahren.