Wer schon mal auf Rhodos, in einer unserer Auffangstation war , kennt das Leben unserer Hunde. Die Hunde leben in relativ großen Zwingern einträchtig meist im kleinen Rudel zusammen, spielen und toben in den Freiläufen, viele ehrenamtliche Helfer unterstützen unsere Tierschützer leider nicht bei der täglichen Arbeit. Das Reinigen die Freiläufe,  Füttern und verteilen Streicheleinheiten wird im Akord getätigt und wer Griechenlands Klima kennt, weiß wie gnadenlos die Sonne, aber auch die Stürme im Herbst/Winter sein können.

 

"Urlaubsidylle" trügt, denn das Leid in den kleinen Hinterhöfen, oder Bergen sind wehemend vorhanden, nur für den Touristen selten wirklich sichtbar.. 

 

Mit Beginn der Saison häufen sich die Hilferufe der Urlauber. Ein Anruf und man denkt

"Problem gelöst".

Doch weit gefehlt, denn unsere Stationen sind randvoll, eine Aufnahme meist nicht möglich.

 

 

Nimmt man dennoch nicht nur die jungen, schönen und gesunden Hunde auf, sondern auch alte, kranke, verwahrloste und Langzeitsitzer, ..

bei all unserer Tierliebe, jeder Hund bzw. jeder neue Gast  birgt ein Risiko: Tierarztkosten!

 

Zwar arbeiten wir auf Rhodos mit Tierärzten zusammen, die uns mit Sonderkonditionen entgegenkommen, aber unser minimaler, wirtschaftlicher Gewinn für Notfälle wird schnell aufgebraucht. Und die allgemeinen Kosten wie Futter, Wasser,  Instandhaltung, Reinigungs- und Desinfektionsmittel laufen unaufhaltsam weiter. Aus eigener Kraft können wir diese teilweise hohen Summen nicht aufbringen. Nur durch die  Spenden können wir diesen regelmäßigen Verpflichtungen nachkommen.