2018


Elpida - der langsame Tod!

Elpida haben wir sie getauft, dies heißt "Hoffnung" auf griechisch.

Es ist sicher einer mit der schwersten Fälle auf Rhodos.

Elpida hatte leider das Pech und ist sehr psychisch kranken Menschen in die wortwörtliche "Falle" gegangen. Menschen die Hunde einfangen und sie mit Draht anbinden, um sie gefangen zu halten. Es handelt sich hier wirklich um sehr kranke Menschen. Ein gesunder Menschenverstand kann sowas nicht nachvollziehen.

Am Hals und am Bauch ein Draht, der sich schon vor langer Zeit tief ins Fleisch geschnitten hatte. Mitleid hatten die verrückten Menschen nicht.

Was müssen das tagtäglich für Schmerzen sein, möchglichst nicht bewegen, sonst schneidet sich der Draht noch tiefer und tiefer in das Fleisch.

George hörte von dem Fall und fuhr an die 60 Km um Elpida zu befreien. Trotz alldem ist sie eine super liebe Hündin.

Wir suchen Paten für Elpida. Wer möchte ihr ein kleines Stück "Hoffnung" geben???


Lenny - ein Schatz auf 4Pfoten

"Was dem Einen sei Freud is, ....is dem anderen sei Leid!"

Lenny durfte nach 4 langen Jahren nun das städtische Tierheim auf Rhodos verlassen.

Extra aus dem Allgäu abgereist kam ein Ehepaar nach Rhodos, um sich zwischen Lenny und Beauty zu entscheiden.

Lenny, ein Seelenhund.

Der Mann im chicken Ostfriesennerz heißt Jimmy. Er ist ein Mitarbeiter im Tierheim und betreute u.a. Lenny auch über die Jahre. Lenny durfte mit Jimmy ohne Leine täglich einmal das Tierheim verlassen.

Sichtlich betrübt sieht man es Jimmy an .....mach´s gut kleiner Freund und hab ein schönes Leben.

Heute (01.03.2018) ist Lenny mit seiner neuen Familie überglücklich im Allgäu angekommen.


Opi Raoul - unser Glückspilz

Ein wahnsinniger Glücksmoment für unseren "Opi Raoul", mit seinen knapp 12 Jahren.

Er saß so lange und wartete auf Rhodos in einer Hundepension, wo man denken würde, das wäre ein guter Platz. Eiskalter Beton 1x2 qm, der Schmutz von Kot und Urin wurde höchstens alle 2-3 Tage entfernt. So lebte Raoul über einen langen Zeitraum, weil seine Besitzer in dort unter brachten und die Insel für immer verließen. Ein einsames Herz blieb zurück im "Dreck!".

Xristina besuchte den traurig guckenden Rüden ab und an und eines Tages beschloß sie ihn dort raus zu holen und nahm in mit in die Obhut der Auffangstation. Dort blühte der Hundemann erstmal richtig auf und ließ sich gut durchmassieren von den Ulaubern, die die Auffangstation besuchten.

Der junggebliebene Bursche bekam über den Zeitraum, wie wir feststellen konnten, eine richtige Fangemeinde, denn der dicke Teddybär zog viele Menschen in seinen Bann.

Nun war es dann irgendwann soweit, dass sein Karma bis nach Deutschland reichte und ein Ehepaar, dass ihr Leben auch für alte und abgeschobene Tiere verbringt nahm ihn zu sich nach Hause, wo er nun in einem Hunde- und Katzenrudel glückliche Hundestunden verbringen darf.


Janosch

Janosch haben wir ihn genannt. Ein kleiner Rüde der uns mit seiner Geschichte zu tiefst berührte, denn im Welpenalter wurde er vermutlich mit Säure übergossen. Zum Glück hatte es nicht alle Stellen erwischt und der damals noch Welpe überlebte und nahm nicht einmal seelischen Schaden, denn er blieb unbeschwert. Etwas hat es gedauert, doch dann meldete sich eine junge Frau, auf der Suche nach einem weiteren Familienmitglied.

Und so durfte Janosch dann am 25.02.2018 zusammen mit Raoul ausreisen.


Lora und Mary

Die Geschichten ähneln sich: Ausgesetzt, von Xristina in einer Höhle gefunden,

ein Welpe war bereits tot. Sie nahm sie mit nach Hause, was sonst, ohne nachzudenken und obwohl dort schon einige andere kleine Racker aufgezogen werden. So ist sie einfach.

Es gab im Februar durch einen glücklichen Zufall noch einen freien Platz nach

Deutschland und Lora konnte in ihre Pflegefamilie reisen.

Bezaubernd, das war das erste Wort, was uns zu dieser Schönheit einfiel, sanft,

elegant, sensibel, federleicht und unternehmungslustig. Gleich am zweiten Tag

erkundete sie das Haus, Treppen waren kein Problem, sie hatte sofort heraus, wo

das Futter steht, und folgt ihrem Pflege“herrchen“ auf Schritt und Tritt. Menschen

mag sie genauso gern wie Hunde, am liebsten kuschelt sie auf der Couch oder

stromert durch den Wald.

Sie ähnelt sehr einem Silken Windsprite, einer kleineren Windhundart. Genau wie

diese ist sie unaufdringlich, bescheiden. Ein Hund zum Verlieben!

Und auf Rhodos wartet Mary auf ihre Reise ins Glück!


Dina und Goldie

Eine grell, orangefarbige Plastiktüte am Straßenrand ist schon sehr auffällig. George hält an und wickelt sie auseinander. Heraus schauen mit weit augerissenen Augen und nach Luft schnappende Welpen mit Stehöhrchen. Sie hatten schon fast aufgegeben, kaum hat sich noch die Tüte bewegt. George war überrascht, dass er noch Leben in ihr fand. Umso glücklicher, dass er an diesem Morgen keine Welpenleichen eingraben muss. Doch wo sollen sie untergebracht werden?

Erst einmal mitnehmen, denkt er sich. Doch ihm fällt nichts ein, außer sie mit in sein kleines Apartment zu nehmen. Dort dürfen sie heute leben. So hat unser Georg entschieden.

Nun ist es an der Zeit, dieser quirligen Rasselbande zu helfen und ihnen Familien zu suchen.


Trudi (Ylvi) oder: Das Glück

Trudi oder Ylvi, wie sie in Griechenland hieß, hat in ihrem kurzen Leben schon sehr viel erlebt. Ausgesetzt mit ihren sieben Geschwistern wurden sie gerade noch so rechtzeitig gefunden, dass sie überlebten. Das Glück bestand auch darin, dass der  Besitzer ihrer Mutter die Welpen zumindest einige Wochen behalten hat, bevor er sie auf dem Feld aussetzte. Nach einigen Wochen, die Welpen waren dank der guten Pflege in der Aufnahmestation zu hübschen, gesunden kleinen Rackern herangewachsen, durften sie und ihre Schwester nach Deutschland ausreisen. Wieder mal Glück gehabt.

 

Die kleine Caro wünschte sich schon lange einen Hund, ebenso wie ihre Mutter. Als sie Trudi, so hieß die kleine Hündin mittlerweile, im Netz sahen, war es um beide geschehen: Trudi oder keine. Der Familienrat beschloss, Die Hündin zu adoptieren, und so zog sie bereits nach 18 Tagen in ihr neues Zuhause. Dort wuselt sie herum, wird geknuddelt und geliebt.

 

Trudi, du bist ein Glückshund.